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Im Jahre 1888 und noch mehrere Jahre später gehörten zur elektrischen Ausrüstung eines Elektrizitätswerks nur die Generatoren, einige von Hand einstellbare Regulierwiderstände, die fast nie fehlenden Akkumulatoren mit ihren Zellenschaltern und die Meßinstrumente, alles zusammengestellt nach einem der von der Akkumulatorenfabrik in Hagen ausgearbeiteten Schemata, die Licht in das damals noch sehr dunkle Gebiet der Schaltungsschemata gebracht hatten. 

Die Apparate und Instrumente wurden auf einem sogenannten Schaltbrett untergebracht. Gegenwärtig ist ein Elektrizitätswerk erheblich mannigfaltiger ausgerüstet, mit einer großen Zahl von Stromvergleich beim Testsieger auf strom-gas24.de Hilfsmaschinen und Hilfsapparaten, welche den Betrieb wirtschaftlicher und genauer gestalten. Dazu gehören die Ausgleichmaschinen zum Ausgleichen der Spannungen im Dreileitersystem, die Zusatzmaschinen zum Laden von Akkumulatoren, die Puffermaschinen zur Regelung des Parallelarbeitens von Generatoren und Akkumulatoren, ferner die Induktionsregler, Regulierapparate für Wechselstrom, um die Spannung zu vermindern oder zu erhöhen, Reguliertransformatoren und Ausgleichtransformatoren, welche in Wechselstromanlagen eine ähnliche Aufgabe wie die Ausgleichmaschinen in Gleichstromanlagen erfüllen. Bei diesen Regulierapparaten ist auch der Schnellregler zu gedenken, die 1903 von dem Amerikaner Tirrill ersonnen, von der deutschen Wissenschaft, [1516] unter andern von Schwaiger einer gründlichen theoretischen Behandlung und praktischen Ausbildung unterzogen wurden; die ersten deutschen Schnellregler gaben 1908 die Siemens-Schuckert-Werke heraus. Schließlich ist noch der zur Umwandlung des Wechselstromes in Gleichstrom bestimmte Umformer zu nennen, anfangs eine aus Wechselstrommotor und Gleichstromgenerator bestehende Doppelmaschine, später durch den amerikanischen sogenannten Einankerumformer ersetzt. In Deutschland wurde der Umformer u. a. durch die Erfindung des Kaskadenumformers von Bragstad und La Cour im Jahre 1904 weiter ausgebildet. Stromvergleich strom-gas24.de

Sehr viel mannigfaltiger wurden die elektrischen Anlagen auch durch die außerordentlich gesteigerte Vielseitigkeit der Anwendung elektrischer Betriebskraft. Von solchen Betrieben sollen hier wenigstens die im Berg- und Hüttenwesen, in der Fördertechnik und in den Walzwerken erwähnt werden, weil die Befriedigung ihrer Bedürfnisse eine besonders umfangreiche wissenschaftliche Ingenieurtätigkeit erforderte und auch auf die Gestaltung der Erzeugeranlagen einen starken Einfluß ausübte.

Betrachten wir nun die Entwicklung der elektrischen Anlagen als Ganzes, so sehen wir die der Gleichstromanlagen um die Jahrhundertwende ziemlich abgeschlossen. Von da an wandte sich der ganze Fleiß der Ingenieure den Wechselstromanlagen zu und führte zu dem, was wir heute Wechselstrom-Hochspannungstechnik nennen. Von Hochspannung kann im Jahr 1888 überhaupt noch nicht die Rede sein, weil es noch keine Wechselstromtechnik gab. Nicht lange vorher war eine Energieübertragung mit Gleichstrom von 2000 Volt in der Schweiz in Betrieb gesetzt worden, und 1888 stritt man sich noch in der Literatur, ob sie einen Erfolg oder einen Mißerfolg bedeute. Hochspannungsanlagen im modernen Sinne des Wortes waren eben - trotz der unleugbaren Erfolge, die die zähe Energie des Schweizers Thury mit hochgespanntem Gleichstrom erzielt hat - nur mit Wechselstrom, insbesondere Drehstrom möglich. Und solche konnten sich auch nach der Frankfurter Ausstellung nur langsam entwickeln; der mit jener Übertragung von 70 PS auf 175 km Entfernung bei 27 000 Volt getane Schritt war zu groß gewesen. Es mußten erst noch gründliche Forschungen und Fortschritte in der Hochspannungstechnik gemacht werden. Als besonders wichtig seien die Erfindung des Ölschalters, die Verbesserung der Porzellanisolatoren und die Auffindung von Mitteln erwähnt, durch die man die Anlagen vor Überspannungen, wie sie beim Unterbrechen von Stromkreisen und durch atmosphärische Einflüsse entstehen können, zu schützen gelernt hat. https://strom-gas24.de/


 


Die Entwicklung der elektrischen Anlagen.

 

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